Wie wohltuende Kraft der Passivität



Diese Tage an denen man irgendwie neben der Spur ist...könnten eigentlich recht wohltuend und heilsam fürs Gemüt sein.


Es ist ein Zeichen des Körpers nach Ruhe und Entschleunigen. Wenn man sich nur lassen würde. Sich dem Bedarf nach Ruhe und Passivität hingeben könnte.


Statt zu entschleunigen - beschleunigen wir oft mit aller Gegenkraft. Wir tanken mehr Kaffee statt Kraft zu tanken und für Ausgleich zu sorgen. Wir zerren an uns und zehren uns weiter aus. Wir sprinten los in unseren Tag, statt runter vom Gas zu gehen, sich zuerst mal hinzusetzen und ein paar mal tief durchzuatmen.


Diese gefühlte Ohnmacht verunsichert eher, weil wir sie nicht kontrollieren können. Weil wir funktionieren und ins Tun kommen wollen. Wir spüren dass Körper und Geist sichtlich Erholung brauchen und versuchen mit aller Kraft dagegen zu wirken. Stark zu sein, leistungsfähig, besonders ideenreich u kreativ, aktiv und sportlich.

Immer schön in Bewegung bleiben.


Es gibt kein Grund sich vor dem körpereigenen Wunsch nach phasenweiser Passivität, Langsamkeit, Trägheit zu fürchten. Genau aus diesem Hingeben an diesen inneren Impuls entsteht Stärke, Tatkraft, Kreativität und Selbstbestimmung.

Bist du fähig deinem Körper immer das zu geben was er gerade braucht? Ich manchmal schon, manchmal nicht. Selbstliebe ist nun mal ein Prozess.


Wichtig ist, dass wir uns unseren Bedürfnissen bewusst sind, sie überhaupt spüren, auch wenn wir ihnen nicht immer nachgeben können. Und wenn es uns gelingt, ist es umso schöner.

Heute Abend bring ich dich ins Spüren. Wir bewegen uns lediglich am Boden, sitzend oder liegend. Ganz nah bei uns selbst. Lösen uns von unserer Starrheit, von unseren Erwartungen, von unserem Wunsch nach Vollkommenheit.


In der Ruhe liegt die Kraft.

Yin Yoga Einheit mit Fokus auf Hingabe und Loslassen Heute Dienstag 17.30 - 18.30 Uhr Meditationsraum Lichtenberg

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